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Berufsfeld Metall & Maschinenbau · Duale Ausbildung

Konstruktionsmechaniker/in

Du fertigst große Stahl- und Metallkonstruktionen, Behälter, Förderanlagen oder Fahrzeugrahmen. Zeichnung, Zuschnitt, Schweißverbindung und Montage müssen exakt zusammenpassen.
  • 3,5 Jahre
  • ca. 1.225 € im 1. Jahr
  • Häufig mittlerer Abschluss
Dauer 3,5 Jahre

3,5 Jahre

Ausbildung in Unternehmen und Berufsschule

ab 1.225 €

Vergütung im 1. Ausbildungsjahr, je nach Region und Tarif

Abschlussprüfung

Abschluss vor der zuständigen Kammer

Dein Job

Was du machst

Du arbeitest im Stahl-, Maschinen-, Anlagen-, Fahrzeug- oder Schiffbau, in Werkhallen und bei Montagen auf Baustellen oder Industrieanlagen.

  • technische Zeichnungen und Stücklisten auswerten
  • Bleche, Profile und Rohre zuschneiden und umformen
  • Bauteile schweißen, verschrauben und montieren
  • Baugruppen und Konstruktionen ausrichten
  • Maschinen und Anlagenkomponenten einbauen
  • Maße, Nähte und Funktionen prüfen

Ein Tag als Konstruktionsmechaniker/in

So läuft dein Tag

Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: technische Zeichnungen und Stücklisten auswerten; Bleche, Profile und Rohre zuschneiden und umformen; Bauteile schweißen, verschrauben und montieren. Später kommen hinzu: Baugruppen und Konstruktionen ausrichten; Maschinen und Anlagenkomponenten einbauen; Maße, Nähte und Funktionen prüfen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.

Zeichnung lesen: Maße, Nahtvorbereitung, Toleranzen.

6:30 Uhr

Bleche zuschneiden und kanten, Teile richten.

7:00 Uhr

Baugruppe heften und ausrichten, Verzug einplanen.

9:30 Uhr

Schweißen nach Verfahrensanweisung, Lage für Lage.

11:30 Uhr

Nähte prüfen: Sichtprüfung, bei Bedarf Ultraschall anfordern.

14:00 Uhr

Bauteil für den Transport sichern, Dokumentation abschließen.

16:00 Uhr

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Schwere Bauteile, Lärm und Schweißrauch.
  • Montageeinsätze bedeuten Zeit weg von zu Hause.
  • Zwangshaltungen beim Schweißen belasten Rücken und Schultern.
  • Geprüfte Nähte werden kontrolliert; Fehler sind sichtbar und teuer.

Besser als sein Ruf

  • Sehr gute Bezahlung in tarifgebundener Industrie.
  • Stahlbau, Anlagenbau und Energiewende sorgen für volle Auftragsbücher.
  • Schweißprüfungen sind eine Qualifikation, die überall gilt.
  • Du siehst am Ende Konstruktionen, die dreißig Jahre stehen.

Passt zu dir, wenn …

  • du große Metallkonstruktionen und technische Zeichnungen magst
  • du präzise schweißt und räumlich denkst
  • du körperlich mit anpackst und im Team arbeitest
  • du Maschinen und industrielle Fertigung interessant findest

Gehalt und Ausbildung

Was du verdienst

Vergütung pro Monat

  • 1. Ausbildungsjahr 1.225 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.295 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.381 €
  • 4. Ausbildungsjahr 1.451 €

Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2025, veröffentlicht 2026

Industriezweig und Tarifgebiet beeinflussen den konkreten Wert.

Ausbildung im Überblick

  • Art Duale Ausbildung in der Industrie
  • Dauer 3,5 Jahre
  • Lernorte Unternehmen und Berufsschule
  • Prüfung Abschlussprüfung vor der Kammer
  • Schulabschluss Nicht vorgeschrieben, häufig mittlerer Abschluss

Gut zu wissen

Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Als Orientierung nennen viele Betriebe: mittlerer Abschluss. Hilfreich sind besonders Werken/Technik, Mathematik, Physik, Informatik.

Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

Was du lernst

  • Werkstoffe und Konstruktionsunterlagen beurteilen
  • manuelle und maschinelle Metallbearbeitung anwenden
  • Schweiß- und Fügeverfahren sicher beherrschen
  • Baugruppen nach Zeichnung montieren
  • Hydraulik, Pneumatik und Antriebselemente einbauen
  • große Konstruktionen transportieren und montieren
  • Qualität, Arbeitsschutz und Dokumentation sichern

Einsatzgebiete

Das Einsatzgebiet orientiert die praktische Ausbildung am Produktspektrum des Betriebs; der gemeinsame Abschluss bleibt bestehen.

– Ausrüstungstechnik

– Feinblechbau

– Schiffbau

– Schweißtechnik

– Stahl- und Metallbau

Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

Viele Wege nach oben

  • SchweißfachmannGeprüfte Verfahren nach Norm sind in diesem Beruf bares Geld wert.
  • Industriemeister MetallDie Aufstiegsfortbildung führt in Werkstatt- und Bereichsleitung.
  • Montage und InbetriebnahmeStahlbauten und Anlagen beim Kunden aufzubauen ist ein eigener Bereich mit Auslöse.
  • Techniker für MaschinenbauÜber die Fachschule geht es in Konstruktion und Arbeitsvorbereitung.

Nach der Ausbildung

  • Einstieg ca. 3.000–3.500 € brutto im Monat
  • Mit Schweißprüfungen oder auf Montage ca. 3.800–5.000 € brutto im Monat

Auf Montage kommen Auslöse und Zuschläge dazu. Geprüfte Schweißverfahren sind der schnellste Weg zu mehr Verdienst.

Wusstest du?

Schweißnähte an tragenden Konstruktionen werden nach Verfahrensanweisung geschweißt: Strom, Werkstoff, Vorwärmung und Reihenfolge sind vorher festgelegt und geprüft. Wer davon abweicht, produziert keine schlechtere Naht, sondern eine ohne Zulassung.

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Unternehmen mit diesem Beruf

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Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Konstruktionsmechaniker/in?

Du baust große Metallkonstruktionen: Bleche und Profile zuschneiden und umformen, Baugruppen heften und schweißen, Stahlbauten und Behälter fertigen, vor Ort montieren.

Wie viel verdient man als Konstruktionsmechaniker/in?

In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 1.225 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung ist der Verdienst tariflich geregelt und liegt in der Metallindustrie deutlich über dem Durchschnitt.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Dreieinhalb Jahre.

Was ist der Unterschied zum Industriemechaniker?

Der Industriemechaniker hält Maschinen instand. Der Konstruktionsmechaniker baut Konstruktionen aus Blech und Profil. Stahlbau, Behälter, Fahrzeugaufbauten.

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