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Berufsfeld Gastronomie & Hotel · Duale Ausbildung

Fachkraft Küche

Du bereitest einfache Gerichte, Beilagen, Salate, Suppen und Desserts zu und unterstützt den Küchenablauf. Du arbeitest mit frischen und vorbereiteten Lebensmitteln, bedienst Geräte und hältst Hygiene und Timing ein.
  • 2 Jahre
  • ca. 950–1.200 € im 1. Jahr
  • Häufig Hauptschulabschluss
Dauer 2 Jahre

2 Jahre

Ausbildung in Unternehmen und Berufsschule

ab 950 €

Vergütung im 1. Ausbildungsjahr, je nach Region und Tarif

Abschlussprüfung

Abschluss vor der zuständigen Kammer

Dein Job

Was du machst

Du arbeitest in Restaurants, Hotels, Kantinen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Schulen, Catering- und Systemgastronomiebetrieben. Arbeitsorte sind Küche, Ausgabe, Lager und Kühlbereich.

  • Lebensmittel vorbereiten, schneiden und lagern
  • einfache Speisen und Beilagen zubereiten
  • Salate, Suppen, Saucen und Desserts herstellen
  • Küchengeräte und Kochtechnik sicher einsetzen
  • Speisen anrichten und ausgeben
  • Arbeitsplatz reinigen und Hygiene dokumentieren

Ein Tag als Fachkraft Küche

So läuft dein Tag

Du prüfst den Produktions- oder Speiseplan und bereitest deinen Arbeitsplatz vor. Gemüse wird gewaschen und geschnitten, Beilagen werden angesetzt und kalte oder warme Komponenten vorbereitet. Während des Services stimmst du Zeiten mit dem Team ab und richtest Speisen an. Nach der Ausgabe werden Lebensmittel korrekt gekühlt oder gelagert, Geräte gereinigt und der Arbeitsplatz desinfiziert. Warenbestand und Abfälle werden kontrolliert.

Du übernimmst deinen Posten und prüfst, was da ist und was fehlt.

9:00 Uhr

Vorbereitung.

Gemüse putzen, Beilagen ansetzen, Komponenten vorgaren.

10:00 Uhr

Mittagsservice.

Du arbeitest deine Bons ab und gibst zum richtigen Zeitpunkt an.

12:00 Uhr

Posten reinigen, Ware zurückstellen, Bestand melden.

14:30 Uhr

Vorbereitung für den Abend, dann Service.

17:00 Uhr

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Abende, Wochenenden und Feiertage sind Arbeitszeit.
  • Es ist heiß, eng und hektisch, wenn der Service läuft.
  • Du stehst fast die ganze Schicht.
  • Zwei Jahre sind kurz. Du wirst schnell gebraucht, und es bleibt wenig Zeit zum Üben.

Besser als sein Ruf

  • Zwei Jahre bis zum Abschluss sind ein schneller Weg in einen Beruf, der überall gebraucht wird.
  • Du kannst die Ausbildung zum Koch anhängen, und das erste Jahr wird dir angerechnet.
  • Der Beruf ist praktisch. Wer lieber macht als liest, kommt hier gut zurecht.
  • Kantinen, Kliniken und Schulen suchen Personal und bieten oft geregelte Zeiten.

Passt zu dir, wenn …

  • du gerne praktisch mit Lebensmitteln arbeitest
  • du im Team schnell und sauber arbeiten kannst
  • du Hitze, Stehen und Stoßzeiten akzeptierst
  • du einen zweijährigen Einstieg mit Anschlussmöglichkeit suchst

Gehalt und Ausbildung

Was du verdienst

Vergütung pro Monat

  • 1. Ausbildungsjahr 950–1.200 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.050–1.350 €

Beispielhafte Vergütungsspanne 2026, brutto pro Monat

Bundesland, Betrieb und Tarifbindung bestimmen die konkrete Vergütung.

Ausbildung im Überblick

  • Art Duale Ausbildung im Gastgewerbe
  • Dauer 2 Jahre
  • Lernorte Unternehmen und Berufsschule
  • Prüfung Abschlussprüfung vor der Kammer
  • Schulabschluss Nicht vorgeschrieben, häufig Hauptschulabschluss

Gut zu wissen

Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen mit Hauptschulabschluss ein. Hilfreich sind besonders Hauswirtschaft, Biologie, Chemie.

Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

Was du lernst

  • Lebensmittel annehmen, lagern und vorbereiten
  • Küchenarbeitsplätze und Geräte sicher nutzen
  • einfache Speisen, Beilagen und Komponenten herstellen
  • Suppen, Saucen, Salate und Desserts zubereiten
  • Speisen anrichten und ausgeben
  • Hygiene, Allergene und Nachhaltigkeit beachten
  • im Küchenteam Arbeitsabläufe koordinieren

Monoberuf

Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Nach der Ausbildung kann bei Vereinbarung die Ausbildung Koch/Köchin fortgesetzt und bis zu 24 Monate angerechnet werden.

Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

Viele Wege nach oben

  • Ausbildung zum Koch anhängenDer direkteste Weg. Die zwei Jahre werden angerechnet, ein drittes kommt dazu, und danach hast du den vollen Abschluss.
  • Verantwortung für einen PostenWer einen Bereich sicher beherrscht, führt ihn allein und weist neue Kolleginnen und Kollegen ein.
  • Wechsel in eine Küche mit geregelten ZeitenKantinen, Kliniken und Schulen suchen Personal und arbeiten meist ohne Abendservice.
  • Küchenmeister/in späterMit dem Kochabschluss und Berufserfahrung steht auch die Meisterprüfung offen.

Nach der Ausbildung

  • Einstieg ca. 2.200–2.700 € brutto im Monat

Nach der zweijährigen Ausbildung liegst du meist etwas unter dem Einstieg eines Kochs. Wer die Ausbildung zum Koch anhängt, holt das auf. Wie viel es ist, hängt stark davon ab, ob der Betrieb nach Tarif zahlt.

Wusstest du?

Der Beruf wurde 2022 neu geordnet und trat an die Stelle der früheren Ausbildung zum Beikoch.

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Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Wie viel verdient man als Fachkraft Küche?

In der Ausbildung liegt die Vergütung je nach Betrieb und Tarifbindung meist zwischen rund 900 und 1.100 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung liegt der Einstieg im Gastgewerbe niedrig; in Kantinen und Kliniken sind Arbeitszeiten und Bezahlung planbarer.

Kann man als Fachkraft Küche danach Koch/Köchin werden?

Ja, das ist der vorgesehene Weg. Die zweijährige Ausbildung geht in ein drittes Jahr über, an dessen Ende der Abschluss Koch/Köchin steht.

Koche ich komplette Menüs?

In der zweijährigen Ausbildung liegt der Schwerpunkt auf Vorbereitung, einfachen Gerichten und Standardabläufen. Die komplexen Gerichte kommen im dritten Jahr dazu.

Muss ich am Wochenende arbeiten?

In Restaurants und Hotels ja. In Kantinen, Kliniken und Kitas wird überwiegend tagsüber und unter der Woche gekocht.

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