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Berufsfeld Metall & Maschinenbau · Schulische Ausbildung

Technische/r Assistent/in - medizinische Gerätetechnik

In dieser Ausbildung arbeitest du an Medizingeräte, Prüfung, Wartung und technische Sicherheit. Theorie, praktische Übungen und Praxiseinsätze greifen ineinander – der genaue Ablauf hängt bei landesrechtlichen Bildungsgängen von Bundesland und Schule ab.
  • 2 Jahre
  • Meist ohne Vergütung
Dauer 2 Jahre

2 Jahre

Dauer der Ausbildung

Meist ohne Vergütung

Finanzierung der schulischen Ausbildung

Staatlich anerkannt

Abschluss der schulischen Ausbildung

Dein Job

Was du machst

Du arbeitest in technischen Laboren, Entwicklungsabteilungen, Planungsbüros, Werkstätten oder industriellen Unternehmen.

  • technische Anforderungen und Unterlagen prüfen
  • Schaltungen, Konstruktionen oder Systeme planen
  • Bauteile, Geräte oder Versuchsstände aufbauen
  • Messungen und Funktionsprüfungen durchführen
  • Software, CAD oder Steuerungen einsetzen
  • Ergebnisse auswerten und technische Dokumentation erstellen

Ein Tag als Technische/r Assistent/in - medizinische Gerätetechnik

So läuft dein Tag

Der Tag beginnt je nach Lernort mit Unterricht, Labor, Werkstatt, Training oder einem Praxiseinsatz. Du planst Aufgaben rund um Medizingeräte, Prüfung, Wartung und technische Sicherheit, arbeitest nach fachlichen Vorgaben und hältst Ergebnisse fest. In Praxisphasen übernimmst du schrittweise echte Aufgaben unter Anleitung. Wichtig ist, dass du Rückmeldungen nutzt, Sicherheits- und Qualitätsregeln einhältst und Theorie auf konkrete Situationen überträgst.

Prüfplan des Tages durchgehen, Geräte in den Stationen abholen.

7:30 Uhr

Sicherheitstechnische Kontrolle: elektrische Prüfung, Messwerte aufnehmen.

8:30 Uhr

Störung an einem Infusionsgerät suchen und beheben.

10:30 Uhr

Neues Gerät aufbauen und einrichten.

12:30 Uhr

Anwender einweisen und Einweisung dokumentieren.

14:00 Uhr

Prüfprotokolle abschließen und Bestand pflegen.

16:00 Uhr

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Keine Vergütung während der Ausbildung, oft Schulgeld.
  • Geräte werden dringend gebraucht; Reparaturen sind selten planbar.
  • Sehr viel Dokumentation, weil Medizinprodukte streng geregelt sind.
  • Ohne Praxis oder Aufbauqualifikation ist der Einstieg schwerer.

Besser als sein Ruf

  • Technik mit unmittelbarem Nutzen für die Versorgung von Menschen.
  • Medizintechnik ist eine wachsende, krisenfeste Branche.
  • Zwei Jahre, häufig mit Fachhochschulreife.
  • Kliniken bieten Tarif, Sicherheit und geregelte Zeiten.

Passt zu dir, wenn …

  • du Mathematik und Technik praktisch anwenden möchtest
  • du digitale Planung und Versuche verbinden kannst
  • du sehr genau misst und dokumentierst
  • du technische Fehler gerne systematisch löst

Gehalt und Ausbildung

Was die Ausbildung kostet

Finanzierung

Modell: vollzeitschulische oder fachschulische Ausbildung mit Praktika Ausbildungsvergütung: meist keine laufende Ausbildungsvergütung; Praxisphasen können im Einzelfall bezahlt sein Schulgeld: öffentliche Schulen häufig schulgeldfrei; private Schulen können Gebühren verlangen Förderung: Schüler-BAföG, Aufstiegs-BAföG oder Landesförderung können je nach Bildungsgang möglich sein

Kosten und Förderung unterscheiden sich nach Bundesland, Schule und persönlicher Situation.

Ausbildung im Überblick

  • Art Vollzeitschulische Ausbildung mit verpflichtenden Praxisphasen
  • Regelung Landesrechtlich geregelt
  • Dauer Landesabhängig meist 24 Monate
  • Lernorte Schule und Praxis
  • Prüfung Staatlich anerkannter Abschluss
  • Schulabschluss Meist mittlerer Abschluss

Gut zu wissen

Dauer: landesabhängig meist 24 Monate; kombinierte Bildungsgänge können länger dauern

Meistens brauchst du einen mittleren Schulabschluss. Gute Kenntnisse in Mathematik, Technik oder Informatik helfen dir.

Zugang, Dauer, Abschlussbezeichnung und Schulangebot können sich zwischen den Bundesländern unterscheiden.

Lernorte: Berufsfachschule oder Fachschule sowie Praktikums- beziehungsweise Praxiseinrichtungen

Praxisanteil: verpflichtende Praktika oder Praxisphasen sind Bestandteil; Umfang ist schul- und landesabhängig

Abschluss: staatlich geprüfter oder staatlich anerkannter Berufsabschluss; genaue Bezeichnung ist landes- oder bundesrechtlich festgelegt

Was du lernst

  • Mathematik, Physik und technische Grundlagen anwenden
  • technische Zeichnungen oder Schaltpläne erstellen
  • Bauteile und Systeme aufbauen
  • Mess- und Prüfgeräte bedienen
  • CAD, Programmierung oder Steuerung nutzen
  • Fehler systematisch eingrenzen
  • Projekte und Ergebnisse dokumentieren

Ausbildungsvarianten

Der Bildungsgang ist bereits als eigenes schulisches Berufsprofil geführt. Inhalte, Schwerpunkte und Zusatzabschlüsse können sich bei landesrechtlichen Ausbildungen nach Bundesland und Schule unterscheiden.

Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

Viele Wege nach oben

  • Medizintechnischer ServiceGeräte in Kliniken warten, prüfen und instand setzen.
  • ApplikationsbetreuungAnwender einweisen und Geräte einrichten, direkt an der Schnittstelle zur Medizin.
  • Technikerausbildung oder StudiumMedizintechnik lässt sich als Techniker oder im Studium vertiefen.
  • Qualitäts- und RegulierungswesenMedizinprodukte unterliegen strengen Vorschriften; Fachleute dafür sind gesucht.

Nach der Ausbildung

  • Einstieg ca. 2.700–3.200 € brutto im Monat
  • Im Klinikservice oder mit Technikerabschluss ca. 3.500–4.600 € brutto im Monat

Kliniken zahlen nach TVöD, Herstellerservice betrieblich mit Reisezulagen.

Wusstest du?

Medizinische Geräte werden in wiederkehrenden Abständen sicherheitstechnisch kontrolliert, und die Fristen stehen im Gesetz. Ein Gerät ohne gültige Prüfung darf am Patienten nicht eingesetzt werden. Unabhängig davon, ob es einwandfrei funktioniert.

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Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Technische/r Assistent/in für medizinische Gerätetechnik?

Du betreust medizintechnische Geräte: aufbauen und anschließen, prüfen und kalibrieren, Fehler suchen und beheben, Anwender einweisen, Prüfungen dokumentieren.

Wie wird man Technische/r Assistent/in für medizinische Gerätetechnik?

Über eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule, meist zwei Jahre. Zugang und Bezeichnung unterscheiden sich zwischen den Bundesländern.

Gibt es eine Ausbildungsvergütung?

In der Regel nicht. Schüler-BAföG kann in Frage kommen; private Schulen erheben Schulgeld.

Arbeitet man mit Patienten?

Nicht behandelnd. Du arbeitest an den Geräten, oft in Räumen, in denen kurz zuvor behandelt wurde. Hygieneregeln gelten deshalb auch für dich.

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