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Berufsfeld Medien & Gestaltung · Duale Ausbildung

Mediengestalter/in - Bild und Ton

Du planst, produzierst und bearbeitest Bild- und Tonaufnahmen. Kamera, Licht, Mikrofon, Dramaturgie, Daten und Produktionsablauf müssen technisch und gestalterisch zusammenpassen.
  • 3 Jahre
  • ca. 1.218 € im 1. Jahr
  • Häufig mittlerer Abschluss, Fachabitur oder Abitur
Dauer 3 Jahre

3 Jahre

Ausbildung in Unternehmen und Berufsschule

ab 1.218 €

Vergütung im 1. Ausbildungsjahr, je nach Region und Tarif

Abschlussprüfung

Abschluss vor der zuständigen Kammer

Dein Job

Was du machst

Du arbeitest bei Rundfunk, Film- und TV-Produktionen, Streaming-, Event-, Werbe- oder Unternehmensmedien sowie in Ton- und Postproduktionsstudios.

  • Produktionen mit Redaktion und Kunden planen
  • Kamera-, Licht- und Tontechnik vorbereiten
  • Bild- und Tonaufnahmen durchführen
  • Material sichern, sichten und organisieren
  • Video und Audio schneiden und bearbeiten
  • Qualität, Rechte und technische Ausspielung prüfen

Ein Tag als Mediengestalter/in - Bild und Ton

So läuft dein Tag

Zu Beginn prüfst du Auftrag, Unterlagen, Material und offene Termine. Danach stehen meist diese Aufgaben an: Produktionen mit Redaktion und Kunden planen; Kamera-, Licht- und Tontechnik vorbereiten; Bild- und Tonaufnahmen durchführen. Später kommen hinzu: Material sichern, sichten und organisieren; Video und Audio schneiden und bearbeiten; Qualität, Rechte und technische Ausspielung prüfen. Die genaue Reihenfolge hängt vom Betrieb und vom aktuellen Auftrag ab. Wichtig ist, dass du Ergebnisse kontrollierst, Abweichungen dokumentierst und deinen Arbeitsbereich sauber übergibst.

Technik prüfen und Equipment für den Dreh packen.

8:00 Uhr

Vor Ort: Licht setzen, Kamera aufbauen, Ton einpegeln.

9:30 Uhr

Interview aufzeichnen, Bild und Ton gleichzeitig im Blick.

11:30 Uhr

Material sichten und sichern, Datensicherung doppelt.

14:00 Uhr

Schnitt: Struktur bauen, Übergänge setzen.

15:30 Uhr

Tonmischung und Ausspielung für die Sendung.

17:30 Uhr

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Unregelmäßige Zeiten: Drehs richten sich nicht nach Feierabend.
  • Schweres Equipment tragen gehört dazu.
  • Die Branche ist beliebt, befristete Verträge sind häufig.
  • Bei Live-Produktionen gibt es keine zweite Chance.

Besser als sein Ruf

  • Tarifliche Ausbildungsvergütung über dem Durchschnitt.
  • Du machst Dinge, die andere später sehen und hören.
  • Sehr abwechslungsreich zwischen Dreh, Studio und Schnittplatz.
  • Sender und große Produktionen zahlen nach Tarif und bilden gut aus.

Passt zu dir, wenn …

  • du Technik und Storytelling verbinden möchtest
  • du Kamera, Ton und Schnitt spannend findest
  • du im Produktionsteam zuverlässig arbeitest
  • du unregelmäßige Dreh- und Veranstaltungszeiten akzeptierst

Gehalt und Ausbildung

Was du verdienst

Vergütung pro Monat

  • 1. Ausbildungsjahr 1.218 €
  • 2. Ausbildungsjahr 1.275 €
  • 3. Ausbildungsjahr 1.341 €

Durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung 2025, veröffentlicht 2026

Rundfunk, Produktionsfirma und Tarifbindung können abweichen.

Ausbildung im Überblick

  • Art Duale Ausbildung in der Medienproduktion
  • Dauer 3 Jahre
  • Lernorte Unternehmen und Berufsschule
  • Prüfung Abschlussprüfung vor der Kammer
  • Schulabschluss Nicht vorgeschrieben, häufig mittlerer Abschluss, Fachabitur oder Abitur

Gut zu wissen

Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Als Orientierung nennen viele Betriebe: mittlerer Abschluss, Fachabitur oder Abitur. Hilfreich sind besonders Kunst/Gestaltung, Informatik, Physik, Deutsch.

Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Betriebe achten auch auf Motivation, Zuverlässigkeit, praktische Erfahrungen und ein überzeugendes Praktikum.

Was du lernst

  • Produktionskonzepte und Abläufe planen
  • Kameras, Objektive, Licht und Ton einsetzen
  • Aufnahmen gestalterisch und technisch durchführen
  • Datenmanagement und Sicherung organisieren
  • Bild und Ton schneiden, mischen und korrigieren
  • Live-, Studio- und Außenproduktionen unterstützen
  • Rechte, Barrierefreiheit und technische Standards beachten

Monoberuf

Es gibt keine offiziellen Fachrichtungen. Der konkrete Betrieb prägt die späteren Einsatzschwerpunkte.

Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

Viele Wege nach oben

  • Kamera und BildtechnikVom Assistenzplatz zur eigenständigen Kameraführung.
  • Schnitt und PostproduktionMaterial zu einem Film zu machen ist ein eigenes Handwerk.
  • TontechnikAufnahme, Mischung und Beschallung sind eine eigene Fachrichtung.
  • Meister für Veranstaltungstechnik oder StudiumBeides führt in Leitung und anspruchsvollere Produktionen.

Nach der Ausbildung

  • Einstieg ca. 2.700–3.200 € brutto im Monat
  • Bei Sendern nach Tarif oder mit Spezialisierung ca. 3.500–4.800 € brutto im Monat

Öffentlich-rechtliche Sender zahlen nach Haustarif und deutlich über kleinen Produktionsfirmen.

Wusstest du?

Ton wird bei Videoproduktionen oft getrennt aufgezeichnet und später synchronisiert. Die berühmte Klappe ist genau dafür da. Ihr Schlag erzeugt einen Punkt, den man im Bild sieht und in der Tonspur hört: der Bezugspunkt für die Synchronisation.

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Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Mediengestalter/in für Bild und Ton?

Du produzierst Bild und Ton: Aufnahmen planen und durchführen, Kamera und Mikrofone einrichten, Licht setzen, Material schneiden und mischen, Sendungen und Videos fertigstellen.

Wie viel verdient man als Mediengestalter/in für Bild und Ton?

In der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung bei rund 1.218 € im ersten Jahr. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst bei Sendern und großen Produktionen nach Tarif, bei kleinen Firmen darunter.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Drei Jahre.

Wo kann man danach arbeiten?

Bei Fernseh- und Rundfunkanstalten, Produktionsfirmen, in Unternehmen mit eigener Medienabteilung und in der Veranstaltungstechnik.

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