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Berufsfeld Medien & Gestaltung · Schulische Ausbildung

Fachlehrkraft - musisch-technische Fächer

In dieser Ausbildung arbeitest du an Unterricht in Musik, Kunst, Technik, Textil oder Hauswirtschaft. Theorie, praktische Übungen und Praxiseinsätze greifen ineinander – der genaue Ablauf hängt bei landesrechtlichen Bildungsgängen von Bundesland und Schule ab.
  • 3 Jahre
  • Meist ohne Vergütung
Dauer 3 Jahre

3 Jahre

Dauer der Ausbildung

Meist ohne Vergütung

Finanzierung der schulischen Ausbildung

Schulischer Abschluss

Abschluss der schulischen Ausbildung

Dein Job

Was du machst

Du arbeitest an Bühnen, Theatern, Orchestern, Kirchen, Studios, Schulen, Ensembles oder als freischaffende künstlerische Fachkraft.

  • Technik, Stimme, Körper oder Instrument täglich trainieren
  • Rollen, Programme oder Darbietungen erarbeiten
  • Proben mit Ensemble und Leitung durchführen
  • Ausdruck, Timing und Präsenz verfeinern
  • Aufführungen und Prüfungen vorbereiten
  • eigene Entwicklung dokumentieren und Feedback umsetzen

Ein Tag als Fachlehrkraft - musisch-technische Fächer

So läuft dein Tag

Der Tag beginnt je nach Lernort mit Unterricht, Labor, Werkstatt, Training oder einem Praxiseinsatz. Du planst Aufgaben rund um Unterricht in Musik, Kunst, Technik, Textil oder Hauswirtschaft, arbeitest nach fachlichen Vorgaben und hältst Ergebnisse fest. In Praxisphasen übernimmst du schrittweise echte Aufgaben unter Anleitung. Wichtig ist, dass du Rückmeldungen nutzt, Sicherheits- und Qualitätsregeln einhältst und Theorie auf konkrete Situationen überträgst.

Werkstatt vorbereiten, Material und Werkzeug prüfen.

7:45 Uhr

Technikunterricht: Projekt anleiten, Sicherheit einweisen.

8:00 Uhr

Textiles Gestalten mit einer jüngeren Klasse.

10:00 Uhr

Arbeiten bewerten und Rückmeldungen schreiben.

12:00 Uhr

Material bestellen und Maschinen warten.

14:00 Uhr

Nächste Unterrichtseinheit vorbereiten.

15:30 Uhr

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Große Klassen in Werkstätten sind eine Herausforderung für die Aufsicht.
  • Vor- und Nachbereitung fällt außerhalb der Unterrichtszeit an.
  • Die Ausbildung ist von Land zu Land verschieden geregelt.
  • Praktische Fächer werden im Stundenplan oft zuerst gekürzt.

Besser als sein Ruf

  • Sicherer Arbeitsplatz, in mehreren Ländern mit Verbeamtung.
  • Du unterrichtest Fächer, in denen Jugendliche etwas mit den Händen schaffen.
  • Handwerkliche Vorerfahrung ist hier ein Vorteil und keine Nebensache.
  • Geregelte Ferienzeiten und planbare Struktur.

Passt zu dir, wenn …

  • du täglich diszipliniert trainierst
  • du dich vor Publikum ausdrücken möchtest
  • du Kritik als Teil der Entwicklung annimmst
  • du unregelmäßige Arbeitszeiten und Konkurrenz akzeptierst

Gehalt und Ausbildung

Was die Ausbildung kostet

Finanzierung

Modell: schulische Ausbildung; öffentliche und private Anbieter Ausbildungsvergütung: meist keine laufende Ausbildungsvergütung Schulgeld: private Schulen können erhebliche Gebühren verlangen; öffentliche Angebote sind häufig günstiger oder schulgeldfrei Förderung: Schüler-BAföG oder weitere Förderung kann abhängig von Schule und Anerkennung möglich sein

Vor Vertragsabschluss Kosten, staatliche Anerkennung und Förderfähigkeit genau prüfen.

Ausbildung im Überblick

  • Art Fachschul- oder Spezialausbildung mit intensiven Praxisphasen
  • Regelung Landesrechtlich geregelt
  • Dauer Landesabhängig
  • Lernorte Schule und Praxis
  • Prüfung Schulischer Abschluss
  • Schulabschluss Meist mittlerer Abschluss

Gut zu wissen

Dauer: landesabhängig; häufig 24–36 Monate

Was gilt, hängt vom Bundesland ab. Meist brauchst du einen mittleren Abschluss mit Berufsausbildung, oder du legst eine fachliche Eignungsprüfung ab.

Zugang, Dauer, Abschlussbezeichnung und Schulangebot können sich zwischen den Bundesländern unterscheiden.

Lernorte: staatliche oder private Berufsfachschule, Konservatorium, Akademie und Bühne

Praxisanteil: tägliches Training, Proben, Aufführungen und öffentliche Präsentationen

Abschluss: schulischer beziehungsweise staatlich anerkannter künstlerischer Berufsabschluss; schulabhängig

Was du lernst

  • künstlerische Grundlagen und Technik trainieren
  • Körper, Stimme, Instrument oder Ausdruck entwickeln
  • Werke, Rollen oder Choreografien interpretieren
  • Ensemble- und Probenarbeit gestalten
  • Bühnen-, Aufführungs- und Produktionsabläufe verstehen
  • Selbstmanagement und Vorsorge lernen
  • Prüfungen, Vorspiele oder öffentliche Präsentationen absolvieren

Ausbildungsvarianten

Der Bildungsgang ist bereits als eigenes schulisches Berufsprofil geführt. Inhalte, Schwerpunkte und Zusatzabschlüsse können sich bei landesrechtlichen Ausbildungen nach Bundesland und Schule unterscheiden.

Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

Viele Wege nach oben

  • Verbeamtung im SchuldienstFachlehrkräfte werden in mehreren Bundesländern verbeamtet.
  • FachbereichsleitungWerken, Technik oder Kunst an einer Schule verantworten.
  • ErwachsenenbildungAuch Volkshochschulen und Bildungsträger suchen Fachlehrkräfte.
  • WeiterqualifikationAufbaustudiengänge und Zusatzqualifikationen erweitern die Einsatzbereiche.

Nach der Ausbildung

  • Einstieg im Schuldienst ca. 3.200–3.700 € brutto im Monat
  • Verbeamtet mit Erfahrung ca. 3.800–4.600 € brutto im Monat

Bezahlt wird nach Landestarif oder Besoldung. Die Einstufung unterscheidet sich zwischen den Bundesländern.

Wusstest du?

Für diesen Weg ist eine abgeschlossene Berufsausbildung meist Voraussetzung: Wer Technik oder Werken unterrichtet, soll den Beruf selbst gelernt haben. Damit ist es einer der wenigen Lehrberufe, in dem Praxis vor Theorie kommt.

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Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht eine Fachlehrkraft für musisch-technische Fächer?

Du unterrichtest praktische Fächer: Werken, Technik, Textiles Gestalten, Kunst oder Hauswirtschaft, je nach Fächerkombination. Dazu gehören Unterricht planen, Projekte anleiten, bewerten und Werkstätten betreuen.

Wie wird man Fachlehrkraft für musisch-technische Fächer?

Über eine Ausbildung an einem staatlichen Institut, meist drei Jahre. Voraussetzung ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einschlägige Praxis.

Gibt es eine Ausbildungsvergütung?

An staatlichen Instituten wird häufig ein Unterhaltszuschuss oder Anwärterbezug gezahlt. Das unterscheidet sich zwischen den Bundesländern deutlich.

Was ist der Unterschied zum Lehramtsstudium?

Fachlehrkräfte unterrichten praktische Fächer und kommen über eine eigene Ausbildung, nicht über ein Universitätsstudium. Die Fächer und der Einsatzbereich sind enger gefasst.

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