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Berufsfeld Metall & Maschinenbau · Duale Ausbildung

Automatenfachmann/-frau

Du sorgst dafür, dass Ticket-, Getränke-, Snack-, Park- oder andere Automaten zuverlässig funktionieren. Du stellst Geräte auf, füllst und wartest sie, rechnest Einnahmen ab und hilfst bei Störungen. Je nach Fachrichtung wird der Beruf deutlich technischer oder deutlich kaufmännischer.
  • 3 Jahre
  • ab 724 € im 1. Jahr
  • Hauptschulabschluss oder mittlerer Abschluss
Dauer 3 Jahre
Arbeitssituation im Beruf Automatenfachmann/-frau

3 Jahre

Ausbildung in Unternehmen und Berufsschule

ab 724 €

Vergütung im 1. Ausbildungsjahr, je nach Region und Tarif

Abschlussprüfung

Abschluss vor der zuständigen Kammer

Dein Job

Was du machst

Du arbeitest bei Automatenherstellern, Aufstellunternehmen und Betreibern. Dazu gehören zum Beispiel Verkehrsbetriebe, Parkhäuser, Banken, Gastronomie, Freizeiteinrichtungen oder Unternehmen mit Waren- und Verpflegungsautomaten. Arbeitsorte wechseln zwischen Kundenstandort, Werkstatt, Lager und Büro.

  • Automaten aufstellen, anschließen und in Betrieb nehmen
  • Waren, Verbrauchsmaterial und Zahlungsmittel kontrollieren
  • Automaten reinigen, warten und auf Funktion prüfen
  • Kassenabschlüsse und Automatenabrechnungen erstellen
  • Störungen eingrenzen und Bauteile oder Geräte austauschen
  • Kundinnen, Kunden und Betreiber zur Bedienung und Nutzung informieren

Ein Tag als Automatenfachmann/-frau

So läuft dein Tag

Du startest häufig mit einer Liste von Automaten, die kontrolliert oder repariert werden müssen. Vor Ort prüfst du Bestände, Zahlungsmittel, Anzeigen und Fehlermeldungen. Du reinigst das Gerät, füllst Ware nach, testest Funktionen und dokumentierst den Einsatz. Bei einer Störung öffnest du den Automaten, misst oder prüfst Bauteile und suchst die Ursache. In der Fachrichtung Automatenmechatronik geht es stärker um Elektrik, IT und Netzwerke. In der Automatendienstleistung stehen Abrechnung, Standorte, Waren, Kunden und kaufmännische Abläufe stärker im Vordergrund.

Fahrzeug beladen: Ware, Ersatzteile, Wechselgeld.

7:00 Uhr

Erster Standort: Automat befüllen, Abrechnung ziehen, reinigen.

7:45 Uhr

Störungsmeldung: Münzprüfer nimmt kein Geld an.

10:00 Uhr

Neuen Automaten aufstellen, anschließen und einrichten.

12:00 Uhr

Zahlsystem aktualisieren und Verbindung testen.

14:00 Uhr

Touren abrechnen und Nachschub bestellen.

16:00 Uhr

Klartext

Beides gehört dazu

Wir sagen dir auch, was anstrengend ist. Lies beides, bevor du dich entscheidest.

Ehrlich anstrengend

  • Viel Fahrerei und enge Zeitfenster.
  • Automaten stehen dort, wo Menschen sind. Also auch am Wochenende.
  • Vandalismus und Störungen gehören zum Alltag.
  • Schwere Ware und Automaten wollen bewegt werden.

Besser als sein Ruf

  • Ein selbstständiger Beruf: Auf Tour entscheidest du.
  • Technik, Service und Kaufmännisches in einem.
  • Bargeldlose Systeme machen den Beruf technisch anspruchsvoller.
  • Wenig bekannt, entsprechend gute Chancen auf einen Platz.

Passt zu dir, wenn …

  • du Technik und Organisation miteinander verbinden möchtest
  • du gern unterwegs bist und Aufgaben später selbstständig erledigst
  • du bei Geld, Waren und Dokumentation zuverlässig bleibst
  • du Störungen systematisch suchst und freundlich mit Betreibern sprichst

Gehalt und Ausbildung

Was du verdienst

Vergütung pro Monat

  • 1. Ausbildungsjahr mind. 724 €
  • 2. Ausbildungsjahr mind. 854 €
  • 3. Ausbildungsjahr mind. 977 €

Gesetzliche Mindestwerte bei Ausbildungsbeginn 2026, brutto pro Monat

Für diesen Beruf veröffentlicht BERUFENET derzeit keine typische Vergütungsspanne. Tarifverträge oder betriebliche Regelungen können deutlich höhere Beträge vorsehen.

Ausbildung im Überblick

  • Art Duale Ausbildung in Industrie und Handel
  • Dauer 3 Jahre
  • Lernorte Unternehmen und Berufsschule
  • Prüfung Abschlussprüfung vor der Kammer
  • Schulabschluss Nicht vorgeschrieben, hauptschulabschluss oder mittlerer Abschluss

Gut zu wissen

Geprüft wird vor der zuständigen Kammer: einmal im Verlauf der Ausbildung und einmal am Ende.

Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Je nach Fachrichtung stellen Betriebe häufig Jugendliche mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Abschluss ein. Technik, Physik, Mathe und Informatik sind besonders hilfreich.

Das ist eine Orientierung, keine harte Grenze. Wichtig sind Zuverlässigkeit, technisches Interesse, ein sauberer Umgang mit Geld und die Bereitschaft zu wechselnden Einsatzorten.

Was du lernst

  • Automaten aufstellen, anschließen und betriebsbereit machen
  • Warenbestände, Zahlungsmittel und Abrechnungen kontrollieren
  • mechanische, elektrische und digitale Funktionen prüfen
  • Wartungen durchführen und Verschleißteile austauschen
  • Störungen erkennen, dokumentieren und beheben
  • Kundenwünsche aufnehmen und Serviceleistungen erklären
  • je nach Fachrichtung Netzwerke oder kaufmännische Geschäftsprozesse vertiefen

Fachrichtungen

In der Automatendienstleistung liegt mehr Gewicht auf Standorten, Waren, Abrechnung, Kunden und kaufmännischen Abläufen. In der Automatenmechatronik arbeitest du stärker an Elektrik, IT, Netzwerken, Messungen und Reparaturen.

– Automatendienstleistung

– Automatenmechatronik

Zukunft

Das kannst du daraus machen

Die Ausbildung ist der Anfang, nicht das Ziel.

Viele Wege nach oben

  • ServicetechnikAutomaten warten und Störungen beheben ist der Kern des Berufs.
  • Kassen- und ZahlsystemeBargeldlose Bezahlung und Abrechnung sind ein technisch anspruchsvolles Feld.
  • Disposition und TourenplanungWer die Befüllung plant, sorgt für Verfügbarkeit und Umsatz.
  • Meister oder eigene AufstellungEin eigener Automatenbetrieb ist ein realistischer Weg in die Selbstständigkeit.

Nach der Ausbildung

  • Einstieg ca. 2.400–2.900 € brutto im Monat
  • In der Servicetechnik oder mit Verantwortung ca. 3.000–4.000 € brutto im Monat

Frag im Bewerbungsgespräch nach Fahrzeug, Tourgebiet und Bereitschaftsregelung. Das prägt den Alltag stärker als der Grundlohn.

Wusstest du?

Ein Münzprüfer erkennt eine Münze nicht am Bild, sondern an Gewicht, Durchmesser und elektrischer Leitfähigkeit. Deshalb funktioniert eine gut gefälschte Münze trotzdem nicht, und eine verschmutzte echte manchmal nicht mehr.

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Unternehmen mit diesem Beruf

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Häufige Fragen

Was alle wissen wollen

Was macht ein/e Automatenfachmann/-frau?

Du betreust Automaten: aufstellen und anschließen, befüllen und abrechnen, Störungen suchen und beheben, Zahlsysteme prüfen, Wartung und Reinigung durchführen.

Wie viel verdient man als Automatenfachmann/-frau?

In der Ausbildung liegt die Vergütung bei mindestens rund 724 € im ersten Jahr, in größeren Betrieben darüber. Nach der Ausbildung liegt der Verdienst im Bereich vergleichbarer Servicetechnikberufe.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Drei Jahre.

Welche Fachrichtungen gibt es?

Automatendienstleistung und Automatentechnik.

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